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Auf der rechten Seite können ab sofort einige Titel angehört werden, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Lieder stammen von “Loben ohne Ende” und “Du bist nie allein”.
DVD “Lorenz Schwarz – Ein Original wie Du!”
“Lorenz Schwarz – Ein Original wie Du!” ist erhältlich. Zur DVD-Seite.

Report Alphorngrüsse – “Ich war nicht immer Alphornbläser”
ETHOS 8|06 – “Alphornklänge zur Ehre Gottes”
“Alphornklänge zur Ehre Gottes”
Aus ETHOS 8|06. Artikel freundlicherweise von Carole Huber zur Verfügung gestellt.
Gott hat ihn gerettet, auch für Limbach
Die Limbacher dürfen sich freuen. Denn der Schweizer Alphornbläser Lorenz Schwarz, der in der Limbacher Kirche morgen, 19 Uhr ein Konzert gibt, hat mit seinem Spiel schon die Besucher seines Auftritts am Dienstagabend im restlos gefüllten Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft Reichenbach begeistert. Der Meister hat dabei unter anderem auch Sylvia Meinel, Sibylle Bauer und Christine Stier (von rechts) den Aufbau des Alphorns erklärt. Schwarz gilt nicht nur als einer der besten Alphornspieler. Schwarz über Schwarz: Ich spiele auch Gitarre, singe und jodle. Und soweit es geht, alles gleichzeitig zu Gottes Ehre! Der Schweizer war alkohol- und nikotinabhängig und jähzornig, und niemand konnte mit ihm umgehen. Doch Gott rettete ihn, sagt er selbst und freut sich auf Limbach und sein Publikum.
“Freie Presse” Reichenbach – 02. November 2005 – Foto: Franko Martin
Wattwil: Die kleine Kantate “Dank für Golgatha” stand im Zentrum des gut besuchten Konzerts. Daneben kamen die Besucher und Besucherinnen in den Genuss von Alphornklängen und frohen Liedern.
Lorenz Schwarz, seit Jahrzehnten bekennender Christ, nach wiederholten Lebenstief und Selbstmordversuchen, vermittelte die Osterbotschaft auf volkstümliche Weise. Mit seiner christlichen Volksmusik hatte er alleine oder in wechselnder Zusammensetzung mit Musiker/-innen und Sänger/-innen schon Auftritte in Radio und Fernsehen sowie im europäischem Ausland. Nicht die Perfektion der Musik ist es, was Schwarz in erster Linie vermitteln will, sondern die Botschaft selbst. So meint er am Sonntagabend: “Jeder Fehler kommt von Herzen, genau wie jeder andere Ton auch.” Dass sich in der Folge Fehler einschlichen, schien denn das Publikum nicht zu stören. Der Applaus war anhaltend und herzlich.
Vom Tod zur Auferstehung
Tiefe Töne, Bedrückung, schwere Lasten: Die “kleine Kantate” begann mit dem Leidensweg Christi am Karfreitag. Die Gewalt machte schaudern. Eindrückliche Bilder dazu wurden an die Wand projiziert. Der Erzähler im Hintergrund trug mit tiefer Bassstimme das Seine bei. Die musikalische Geschichte zeigte den Leidensweg auf der Via Dolorosa, die Kreuzigung, den Tod, das Begräbnis Jesus. Trauer, Anklage und Wut dominierten musikalisch und erzählerisch.
Es folgte am Ostersonntag das Wunder der Auferstehung mit “Aus dem Grabe auferstanden”. Stimmstark und dabei gleichzeitig leicht und fröhlich verkündete der etwa 30-köpfige Chor Shalom unter der Leitung von Ernst Bänninger mit Piano-Begleitung die Botschaft. Der Text stammt von Johannes Jourdan, die Musik von Klaus Heinzmann.
Jodelnde Botschaft
Eingestimmt wurden die Besucher in der sehr gut besetzten evangelischen Kirche von Lorenz Schwarz mit Alphornklängen. Auch im letzten Teil überwogen Volksmusikklänge. Die Texte zu den Stücken hatten allesamt einen religiösen Hintergrund. Die Melodien hingegen erinnerten teilweise an die Klostertaler & Co., stammen aber weit gehend “aus dem Herzen” von Lorenz Schwarz. “Ich kann absolut nicht Noten lesen, ausser Euro- und Dollarnoten”, witzelte Schwarz. Im Chorleiter Ernst Bänninger habe er glücklicherweise eine Person gefunden, welche die Noten seiner Kompositionen kompetent aufs Blatt bringe.
Lorenz Schwarz hat sich ganz der musikalischen Verkündigung des Evangeliums verschrieben. Dabei spielt er gleichzeitig Gitarre und bläst Alphorn. Er singt und jodelt und ist dabei mit seiner kräftigen Stimme ganz in seinem Element. Zwei Stücke wurden gar “en famille” vorgetragen, Lorenz Schwarz zusammen mit seiner Gattin und der jüngsten Tochter.
Den anhaltenden Applaus verdankten Chor und Musiker mit dem bekannten “Amazing Grace”, gesungen auf Deutsch. (Renata Riehm)
“Der Toggenburger” – 29. März 2005 - Lorenz Schwarz (mit rotem Gilet) und Chorleiter Ernst Bänninger begleiteten auf den Alphörnern den Chor Shalom – Foto: rmr
Wo die Liebe regiert … da entstehen Kontakte – und auch zu den Fremden in unserem Land. Während der Advenszeit haben AfA-Gruppen (Arbeitsgemeinschaft für Ausländer) an verschiedenen Orten (…) internationale Weihnachtsfeiern organisiert.
(…) Lorenz Schwarz, der wahrscheinlich bekannteste Alphornbläser in der christlichen Szene, aus Wattwil, war Gastreferent und zugleich Musiker an der internationalen Weihnachtsfeier in der Evangelisch-methodistischen Kirche Herisau. Dieses Jahr nahmen mehrheitlich Kurden die Einladung zur Weihnachtsfeier an. Der Saal war überfüllt, so dass die Organisatoren, die AfA-Gruppe St. Gallen-Appenzell, und andere Helfer gar keine Sitzgelegenheit mehr hatten und wie letztes Jahr auf der Treppe essen mussten.
Die Besucher lauschten gespannt den musikalischen Vorträgen von Lorenz Schwarz. Ebenso seiner eindringlichen Botschaft über “das Licht der Welt”.
(…) Die Organisatoren freuten sich, wieder auf eine gelungene Feier zurückblicken zu können. Gott sei Dank dafür. Obwohl durch das volle Programm und die vielen Gäste das persönliche Gespräch etwas zu kurz kam, bleibt die Hoffnung, dass ein Teil des Gehörten in den Herzen haften bleibt. (Daniel Veser)
Mein Nächster 1/2005 (MEOS Svizzera – überwindet Sprachgrenzen)
Familie Schwarz zu Gast in der vollbesetzten Kirche Kappel – eine ungewöhnliche Begegnung “Ich war nicht immer Alphornbläser”
Eine musikalische Ader besass Lorenz Schwarz zwar schon immer. “Ich hatte diese Begabung jedoch in meinem früheren Leben in keiner Weise zur Verherrlichung Gottes eingesetzt”, lässt er sich heute vernehmen. So habe er “den Herrn einst gar gelästert, wenn ich gewisse Lieder sang.” – Damit ist heute Schluss, zumal der Musiker Lorenz Schwarz inzwischen nur noch ein Ziel kennt: “Ich will mit allem, was ich bin, tue und sage, Jesus Christus verherrlichen. Denn ich liebe ihn über alles!” Am Sonntagabend verlieh er diesem Gefühl gegenüber einem zahlreich erschienenen Ebnat-Kappler Publikum einen stellenweise missionarisch anklingenden Ausdruck.
Ebnat-Kappel. Nach der Einführung durch eine Toggenburger Bläserformation gehörte der Abend ganz der Familie Schwarz. Und deren Vater Lorenz zeigte sich überrascht vom Aufmarsch. – Tatsächlich barst die Kirche Kappel am Sonntag aus allen Nähten, kurz vor Konzertbeginn waren auch Stehplätze rar. Erwartungsfrohsinn allerorten, und was folgte, war die kommentierte Zukunft einer sehr persönlichen Geschichte. – Den Anwesenden gefiel’s.
“Wer heute Abend nur Jodel hören will, kommt zu kurz. Ebenso wird es dem ergehen, der nur Rock-, Alphornklänge oder den Gesang der Töchter erwartet.” Der Familienhirte kündigte sein Programm als “bunte Mischung aus den letzten zwei CDs” an, “die dort hinten zum Verkauf aufliegen”. Ein Glücklicher, der bald Geburtstag feiert, kam später in den Genuss einer geschenkten Kollektion.
“Ich war nicht immer Alphornbläser”, meint Lorenz Schwarz. So spielt der Vielseitige das Instrument erst einige Jahre. Obschon dem im Grunde nicht ganz so ist, denn für das Naturtalent Schwarz, das keine Noten lesen kann, scheint klar: “Meine musikalische Begabung ist mir von Gott geschenkt. Und zwar innert kürzester Zeit.” – Dieses entdeckte er während der Hirtenzeit als zirka vierzehnjähriger Geissbub in den Glarner Alpen.

...und die Bündner Familie Schwarz als Stimmungszentrum. Hier in der Formation Eltern mit einer von vier Töchtern. Foto: Philipp Kühne
Es folgte der Querschnitt. Zuerst ein traditionelles Alphornstück mit und ohne Synthesizer-Begleitung durch den der Familie nahestehenden Aargauer Tobias Meyer, danach ein Spiritual. “So wie die Sonne am Himmel steht”, der in einer schlaflosen Nacht entstanden ist, gefolgt vom Gitarre und Alphorn begleiteten Jodelsolo. Bald ertönte ein “reines Frauenstück”, vorgetragen von der Gattin mit vier stolzen Töchtern, bald vernahm der Geneigte Anklänge an astreinen Rock’n'Roll: “Wer under em Schirm vom Mächtigä sitzt”. Nicht fehlen durften Klassiker des spiritistischen Genres: “O when the Saints”, in raffinierter Kombination mit “Tell it on the mountain”. So bekam ein neugieriges Publikum diverse Aspekte einer Begabung zu hören, die sich heute vielseitigen Raum verschafft.
Und auch mit Abtreibungsstatistiken hat sich Lorenz Schwarz dieses Jahr befasst. Auf deren Hintergrund ist denn das Lied “Warum” entstanden, welches der Patron in der Besetzung mit Frau und jüngster Tochter und dem Wortlaut zu Gehör brachte, weshalb ungeborenes Leben einen geringeren Wert haben soll als geborenes.
Alkohol, Jähzorn und zwei nette Teenagermädchen

Lorenz Schwarz, hier im Bild mit seiner Frau, gab in Ebnat ein ganz besonderes Weihnachtskonzert - Foto: Elisabeth Schmucki
In einer Broschüre, die beim Eingang für jedermann auflag, ist eine besondere, persönliche Geschichte erklärt. Ein wesentlicher Grund, weshalb Lorenz Schwarz sich heute so stark für Gott engagiert, liegt in einer belasteten Vergangenheit: Die Verhältnisse, in denen die Grossfamilie Schwarz aus dem bündnerischen Walserdorf Affeier aufwuchs, waren eher ärmlich, innerfamiliäre Probleme in der Gestalt von Alkohol und Jähzornausbrüchen an der Tagesordnung. So war denn die Jugendzeit des heutigen musikalischen Ensemble-Leiters alles andere als eine romantische Bilderbuchgeschichte aus den Bündner Bergen. Früh zeichnete sich ein Überdruss am Leben ab. Als der junge Lorenz schliesslich die Nase voll hatte und sich in die Zerstreutheit des schillernden Züricher Nachtlebens flüchtete, sollte er allerdings sanft aber bestimmt von Jesus eingeholt werden. “Es war an einem Samstagabend, als ich mir das Leben nehmen wollte”, wird er in seiner kurzen Schrift überaus deutlich, “ich hatte bereits einige Versuche gestartet, die jedoch nicht geklappt hatten. Schliesslich wollte ich mich – da meine Bemühungen nicht fruchteten – einmal mehr ins Vergnügungsleben stürzen.” Doch dann griff Gott auf seine Weise ein: “Zwei hübsche Teenagermädchen luden mich zu einem christlichen Film ein. Und da ich ja sowieso nichts Gescheites vorhatte, ging ich mit.” Es war der entscheidende Moment und die Kehrtwende. Denn im Anschluss an den Film traf eine kurze Botschaft den plötzlich Nachdenklichen, eine Botschaft, die Lorenz Schwarz zutiefst in seinem Innersten traf: “Wenn du heute stirbst – bist du bereit, Gott zu begegnen?” – Der Erwachende wusste, dass Gott ihn soeben ganz persönlich angesprochen hatte und darauf eine Antwort erwartete. “Ganze drei Monate habe ich an dieser Frage herumgekaut, dann wollte ich die Vergebung durch Jesus Christus kennen lernen”, berichtet er. – Und wie diese sein Leben verändert hat. (Philipp Kühne)

